Vernehmlassungsantwort

Stel­lung­nah­me zur Ver­ord­nungs­än­de­rung im Be­reich der Me­di­ka­men­te

eco­no­mie­su­is­se be­grüsst im Grund­satz die Re­vi­si­on der Ver­ord­nun­gen KVV und KLV im Be­reich der Me­di­ka­men­te. Mehr­heit­lich wur­den die wich­ti­gen An­lie­gen der In­dus­trie, wie Rechts­si­cher­heit, In­no­va­tions- und Preis­schutz be­rück­sich­tigt.
Die Wirt­schaft sieht Än­de­rungs­be­darf u.a. bei fol­gen­den Punk­ten:

  • Der The­ra­peu­ti­sche Quer­ver­gleich (TQV) soll aus Sicht der Rechts­si­cher­heit wie bis­her mit Arz­nei­mit­teln «glei­cher In­di­ka­ti­on oder ähn­li­cher Wir­kungs­wei­se» durch­ge­führt wer­den und nicht mit Arz­nei­mit­teln zur «Be­hand­lung der­sel­ben Krank­heit» er­fol­gen. 
  • Sämt­li­che Pa­ten­te sol­len bei der Über­prü­fung preis­wirk­sam sein. Ein In­no­va­ti­ons­schutz ohne Preis­schutz zer­stört den In­no­va­ti­ons­an­reiz.
  • Die Wirt­schaft ak­zep­tiert die Ver­schär­fung bei den Ge­ne­ri­ka, so­fern diese die Ver­sor­gungs­si­cher­heit nicht in Frage stellt. Wir leh­nen aber den vom Bun­des­rat an­ge­kün­dig­ten Über­gang zu einem Fest­be­trags-Sys­tem ab, da es im klei­nen Schwei­zer Ge­ne­ri­ka­markt mehr Scha­den als Nut­zen an­rich­ten würde.