Autobahn

Staus nagen an der Kauf­kraft der Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer

Das Wich­tigs­te in Kürze:

  • Staus er­schwe­ren und ver­teu­ern Gü­ter­trans­por­te - das führt zu stei­gen­den Prei­sen für Trans­por­teu­re und Pro­du­zen­ten und letzt­lich auch zu hö­he­ren Kon­su­men­ten­prei­sen.
  • Be­son­ders be­trof­fen sind auf­grund der Trans­port­an­tei­le Le­bens­mit­tel und an­de­re Güter des täg­li­chen Be­darfs.
  • Ge­wer­be­ver­band, eco­no­mie­su­is­se und ASTAG for­dern des­halb: Jetzt in un­se­re Na­tio­nal­stras­sen in­ves­tie­ren!

Die Prei­se im Stras­sen­gü­ter­ver­kehr sind in den letz­ten Jah­ren fast dop­pelt so stark ge­stie­gen, wie die üb­ri­gen Pro­du­zen­ten­prei­se. Das zeigt ein ge­mein­sa­mes Pa­pier von Ge­wer­be­ver­band, eco­no­mie­su­is­se und ASTAG. Im glei­chen Zeit­raum haben die Stau­stun­den um mehr als die Hälf­te zu­ge­nom­men. Viele Trans­port­un­ter­neh­men sehen sich seit Jah­ren ge­zwun­gen, ihren Kun­den stei­gen­de «Stau­zu­schlä­ge» zu ver­rech­nen. Da­durch wird letzt­lich ein Teil des Pro­duk­ti­vi­täts­ver­lusts und der Zu­satz­kos­ten an die End­kon­su­men­tin­nen wei­ter­ge­ge­ben.

Le­bens­mit­tel als Sor­gen­kind

Be­son­ders stark be­trof­fen ist der Be­reich Le­bens­mit­tel und Güter des täg­li­chen Be­darfs. Knapp ein Drit­tel des schwe­ren Gü­ter­trans­ports auf der Stras­se sind di­rekt oder in­di­rekt auf die Le­bens­mit­tel­ver­sor­gung zu­rück­zu­füh­ren. Diese Leis­tun­gen wer­den immer schwie­ri­ger zu er­brin­gen. Stei­gen­de Pro­du­zen­ten­prei­se, ins­be­son­de­re auch für De­tail­han­dels- und Sam­mel­trans­por­te sind die Folge. Un­mit­tel­bar kön­nen das auch die Kon­su­men­tin­nen und Kon­su­men­ten im Porte-de-Mon­naie spü­ren.

JA zu In­ves­ti­tio­nen in die Na­tio­nal­stras­sen

Im Durch­schnitt nahm der Stau in den ver­gan­ge­nen Jah­ren jähr­lich um fast 15 Pro­zent zu. In den letz­ten zwei Jah­ren ist zudem eine re­gel­rech­te Stau­ex­plo­si­on zu er­ken­nen, mit einem Wachs­tum von je­weils über 22 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr. Fast 87 die­ses Auf­kom­mens sind auf Ver­kehrs­über­las­tun­gen zu­rück­zu­füh­ren. Wir müs­sen in die Na­tio­nal­stras­sen in­ves­tie­ren, um das Ver­kehrs­sys­tem zu sta­bi­li­sie­ren und damit die Trans­port­kos­ten zu sen­ken. Die Wirt­schaft sagt daher am 24. No­vem­ber klar JA zum Aus­bau der Na­tio­nal­stras­sen.

 

Down­load Stu­die