Vernehmlassungsantwort

Teil­re­vi­si­on der Radio- und Fern­seh­ver­ord­nung: Stel­lung­nah­me eco­no­mie­su­is­se

Mit der Ver­nehm­las­sungs­vor­la­ge möch­te der Bun­des­rat die Schwei­zer Ra­dio­land­schaft grund­le­gend um­ge­stal­ten. Dies er­scheint aus Sicht von eco­no­mie­su­is­se zum jet­zi­gen Zeit­punkt ver­fehlt. Die künf­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen im Me­di­en­markt wur­den von der Po­li­tik bis­her nicht aus­rei­chend ge­klärt. Das Mass­nah­men­pa­ket zu­guns­ten der Me­di­en wird im Fe­bru­ar 2022 einer Re­fe­ren­dums­ab­stim­mung un­ter­zo­gen. Die in­halt­li­che De­fi­ni­ti­on und Ab­gren­zung des «me­dia­len Ser­vice pu­blic», die eco­no­mie­su­is­se seit Lan­gem for­dert, wurde vom Par­la­ment nach wie vor nicht vor­ge­nom­men. Unter die­sen Um­stän­den ist eine neue Markt­ord­nung im Ra­dio­be­reich nicht an­ge­bracht. Die be­ste­hen­den Kon­zes­sio­nen soll­ten bis 2028 ver­län­gert wer­den.