Vernehmlassungsantwort

Stel­lung­nah­me zur Ver­nehm­las­sung des Bun­des­ge­set­zes über ad­mi­nis­tra­ti­ve Er­leich­te­run­gen und die Ent­las­tung des Bun­des­haus­halts

Der Bund ist ge­setz­lich dazu ver­pflich­tet, seine Auf­ga­ben, deren Er­fül­lung und die Or­ga­ni­sa­ti­on re­gel­mäs­sig zu über­prü­fen. Zu Be­ginn der Le­gis­la­tur 2015 bis 2019 hat der Bun­des­rat be­schlos­sen, struk­tu­rel­le Re­for­men im ge­sam­ten Auf­ga­ben­spek­trum des Bun­des zu er­grei­fen. Das Par­la­ment hat die­ses Vor­ha­ben mit der Mo­ti­on «Ge­bun­de­ne Aus­ga­ben über­prü­fen» (17.3259) be­stä­tigt. Im Som­mer 2018 hat der Bun­des­rat ein Mass­nah­men­pa­ket mit 36 Ein­zel­mass­nah­men, die Spiel­raum für neue Auf­ga­ben und eine Be­gren­zung der Steu­er­last brin­gen sol­len, ver­ab­schie­det. Ein ex­pli­zi­tes Spar­ziel be­steht nicht.

Der vor­lie­gen­de Ent­wurf be­inhal­tet jene Mass­nah­men, die im Zuge die­ser struk­tu­rel­len Re­for­men eine Ge­set­zes­än­de­rung er­for­dern. eco­no­mie­su­is­se un­ter­stützt die Be­stre­bun­gen, den Bun­des­haus­halt durch Ef­fi­zi­enz­stei­ge­run­gen und die Lo­cke­rung von Aus­ga­ben­bin­dun­gen zu ent­las­ten. Gleich­zei­tig braucht es wei­te­re struk­tu­rel­le An­pas­sun­gen, um eine sub­stan­zi­el­le Ent­las­tung des Bun­des­haus­halts zu er­rei­chen. Zudem soll­te die Um­set­zung der Mass­nah­men nicht mehr Kos­ten ver­ur­sa­chen, als da­durch ein­ge­spart wer­den.