Vernehmlassungsantwort

Stel­lung­nah­me zur Re­vi­si­on von Ver­ord­nun­gen des Le­bens­mit­tel­rechts (Pro­jekt Stret­to 4)

eco­no­mie­su­is­se be­grüsst die ge­plan­ten Än­de­run­gen im Grund­satz. Sie kön­nen zu einer Re­duk­ti­on der Han­dels­hemm­nis­se füh­ren. An ein­zel­nen Stel­len braucht es je­doch zwin­gend An­pas­sun­gen, um ver­meid­ba­re In­kom­pa­ti­bi­li­tä­ten zu den Re­geln in der EU zu be­sei­ti­gen.

Dies be­trifft ins­be­son­de­re die ge­plan­ten Än­de­run­gen der VIPaV. All­ge­mein ist bei die­sen Be­stim­mun­gen zu kri­ti­sie­ren, dass die ge­plan­ten Än­de­run­gen in der Kom­mu­ni­ka­ti­on der Ver­nehm­las­sung nicht er­wähnt wer­den. Dies wiegt umso schwe­rer, als die ge­plan­te An­pas­sung ma­te­ri­ell klar ab­zu­leh­nen ist: Die Aus­nah­me des Cas­sis-de-Dijon-Prin­zips er­folgt ohne nach­voll­zieh­ba­re Be­grün­dung, ist weit­rei­chend, über­schies­send und nicht er­for­der­lich.