Vernehmlassungsantwort

Stel­lung­nah­me zur Än­de­rung des En­er­gie­ge­set­zes

eco­no­mie­su­is­se be­grüsst es, dass der Bun­des­rat den Aus­bau der er­neu­er­ba­ren Strom­pro­duk­ti­on be­schleu­ni­gen will. Hier ist dring­li­cher Hand­lungs­be­darf ge­ge­ben. Die Schweiz hat zwar ein er­heb­li­ches Po­ten­ti­al für er­neu­er­ba­re En­er­gi­en, doch der Aus­bau stockt. Die Ab­sicht des Bun­des­ra­tes ist daher gut und rich­tig. Der Bun­des­rat ver­zich­tet aber auf die wich­ti­ge Klar­stel­lung der In­ter­es­sen­ab­wä­gung zwi­schen Schutz- und Nutz­in­ter­es­sen. Auch schränkt er die Vor­la­ge un­nö­tig auf Was­ser­kraft- und Wind­ener­gie­pro­jek­te ein. Damit wird ein wich­ti­ger Teil des Po­ten­ti­als ver­schenkt, kön­nen z.B. auch al­pi­ne Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen einen hohen An­teil an die Win­ter­pro­duk­ti­on lie­fern. Das Kon­zept muss daher tech­no­lo­gie­neu­tral aus­ge­rich­tet wer­den und soll­te die Netze auch mit­ein­be­zie­hen.