Vernehmlassungsantwort

Stel­lung­nah­me zur Än­de­rung der Ver­ord­nung des EDI über die Prä­mi­en­re­gio­nen

eco­no­mie­su­is­se lehnt die Ver­ord­nungs­än­de­rung ab. Die Wirt­schaft sieht kei­nen Re­form­be­darf. Die Vor­la­ge ist ein rei­ner Um­ver­tei­lungs­akt, der ohne zwin­gen­de Logik oder er­kenn­ba­ren Ef­fi­zi­enz­ge­winn durch­ge­führt wird. Er schafft neue Un­ge­rech­tig­kei­ten und wird die Zu­frie­den­heit in der Be­völ­ke­rung mit dem Kran­ken­ver­si­che­rungs­sys­tem nicht ver­bes­sern.

Das Kri­te­ri­um «Be­zirk» ist über­dies nicht ge­eig­net, Prä­mi­en­re­gio­nen zu bil­den. Die Be­zir­ke sind his­to­risch ge­wach­sen und ver­ei­nen struk­tu­rell stark un­ter­schied­li­che Ge­mein­den. Dies führt zu we­ni­ger Prä­mi­en­re­gio­nen und zu mehr Quer­sub­ven­tio­nie­rung von länd­li­chen Re­gio­nen zu städ­ti­schen. Prä­mi­en­re­gio­nen sol­len ent­lang der Ver­sor­gungs­struk­tu­ren ver­lau­fen. Die heute ver­wen­de­ten Ge­mein­den sind ein guter Kom­pro­miss und er­lau­ben eine sinn­vol­le Prä­mi­en­ab­stu­fung, wel­che die tat­säch­li­chen Durch­schnitts­kos­ten ge­nü­gend gut ab­bil­det.