Vernehmlassungsantwort

Stel­lung­nah­me zum Bun­des­ge­setz über Vor­läu­fer­stof­fe für ex­plo­si­ons­fä­hi­ge Stof­fe

eco­no­mie­su­is­se lehnt das vor­ge­schla­ge­ne Bun­des­ge­setz für Vor­läu­fer­stof­fe für ex­plo­si­ons­fä­hi­ge Stof­fe, das heisst Che­mi­ka­li­en, die unter spe­zi­fi­scher An­wen­dung zum Bau von Ex­plo­si­ons­ma­te­ri­al ver­wen­det wer­den kön­nen, ab. 
Die re­gu­la­to­ri­sche Er­fas­sung von All­tags­gü­tern zur Ein­däm­mung von ter­ro­ris­ti­schen Ge­fah­ren wirft grund­sätz­li­che Fra­gen in Bezug auf den Um­fang, die An­ge­mes­sen­heit und den Sinn re­gu­la­to­ri­scher Ein­grif­fe durch den Staat auf. Eine weit­ge­hen­de Re­gu­lie­rung, wie dies die Vor­la­ge vor­schlägt, die aber letzt­lich den Er­werb der als kri­tisch iden­ti­fi­zier­ten Pro­duk­te le­dig­lich «er­schwert», leh­nen wir ab. Das Ge­setz bringt einen un­ver­hält­nis­mäs­si­gen Ein­griff in die Wirt­schafts­frei­heit und ge­ne­riert Re­gu­lie­rungs­kos­ten, ohne dass die­sen Kos­ten ein an­ge­mes­se­ner Ge­gen­wert ent­ge­gen­stün­de.