Vernehmlassungsantwort

Stel­lung­nah­me zur Ver­nehm­las­sung der Par­la­men­ta­ri­schen In­itia­ti­ve „Kin­der­prä­mie“

eco­no­mie­su­is­se un­ter­stützt die Ent­las­tung der 19- bis 25-jäh­ri­gen, jun­gen Er­wach­se­nen. Wir leh­nen aber die Ent­las­tung einer neuen Al­ters­grup­pe über den Ri­si­ko­aus­gleich ab. Die Ab­kehr von der Ein­heits­prä­mie muss in einem grös­se­ren, po­li­ti­schen Rah­men dis­ku­tiert wer­den. Die Ein­füh­rung einer ein­zi­gen, neuen Prä­mi­en­grup­pe durch die Hin­ter­tü­re er­ach­tet die Wirt­schaft als in­op­por­tun. Al­ters-ab­hän­gi­ge Prä­mi­en soll­ten glo­bal ein­ge­führt wer­den und sämt­li­che Al­ters­ka­te­go­ri­en um­fas­sen. Einer sol­chen Re­vi­si­on steht die Wirt­schaft offen ge­gen­über.

Die Vor­la­ge möch­te die in­di­vi­du­el­le Prä­mi­en­ver­bil­li­gung (IPV) aus­bau­en. Diese zu­sätz­li­che Ent­las­tung der Prä­mi­en von min­des­tens 80 Pro­zent lehnt eco­no­mie­su­is­se ab. Wir schla­gen vor, die Wir­kung der neuen Prä­mi­en­be­las­tun­gen auf das IPV-Sys­tem ab­zu­war­ten, bevor das Sys­tem mit zu­sätz­li­chen Er­for­der­nis­sen be­las­tet wird.