Vernehmlassungsantwort

Stel­lung­nah­me zur Än­de­rung der Ver­ord­nung über die Kran­ken­ver­si­che­rung und der Kran­ken­pfle­ge-Leis­tungs­ver­ord­nung

Die Wirt­schaft be­grüsst die An­pas­sun­gen, wel­che die Ver­ord­nun­gen und Zu­las­sungs­vor­aus­set­zun­gen an das neue GesGB an­glei­chen. Je­doch lehnt eco­no­mie­su­is­se die di­rek­te Ab­rech­nung von psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Leis­tun­gen zu­las­ten der ob­li­ga­to­ri­schen Kran­ken­ver­si­che­rung ab. Das stün­de im Wi­der­spruch mit den Be­stre­bun­gen des Bun­des­rats im Rah­men sei­ner ge­sund­heits­po­li­ti­schen Prio­ri­tä­ten, ins­be­son­de­re der ko­or­di­nier­ten Ver­sor­gung. Es braucht statt­des­sen ko­or­di­nie­ren­de Mass­nah­men, wie sie bei­spiels­wei­se in Al­ter­na­ti­ven Ver­si­che­rungs­mo­del­len (AVM) vor­ge­se­hen sind. Dem­entspre­chend wäre es sinn­vol­ler, wenn Psy­cho­the­ra­peu­ten nur in­ner­halb von AVM Leis­tun­gen in Ei­gen­ver­ant­wor­tung er­brin­gen kön­nen.