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Mehr Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen – Ziele statt Quo­ten

In der Schweiz wie auf eu­ropäi­scher Ebe­ne wird das The­ma Frau­enquote zur­zeit in­ten­siv dis­ku­tiert. Ver­schiede­ne Politike­rinnen und Po­li­ti­ker sowie Or­ganisationen verlan­gen die Ein­füh­rung ei­ner fixen Frau­enquote für Verwal­tungs­räte bör­senkotier­ter Un­ternehmen. In der Schweiz be­trägt der Frau­en­an­teil in Verwal­tungs­rä­ten zur­zeit rund elf Pro­zent und liegt somit un­ter dem eu­ropäi­schen Durch­schnitt. Die Wirt­schaft be­dau­ert dies, lehnt ei­ne fixe gesetzli­che Quote je­doch ab. An­statt ei­ner Quote braucht es un­ternehmens­in­terne Ziele und Chan­cengleichheit. Dane­ben be­darf es fa­mili­en­ge­rech­ter Struktu­ren, die die Ver­einbarkeit zwi­schen Beruf und Fa­milie ermögli­chen. Die­ser umfassen­de An­satz auf ver­schiede­nen Ebe­nen ist nach­halti­ger und wirksa­mer als fixe gesetzli­che Quo­ten für Frau­en. ​