Gashahn wird aufgedreht

Energieversorgung im Winter: Jetzt alle Hebel in Bewegung setzen!

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, der Herbst naht. Nun muss konkret und ohne Scheuklappen diskutiert werden, wie eine mögliche Energiemangellage verhindert oder bewältigt werden kann. Mit zehn konkreten, einfach umsetzbaren Vorschlägen zur Gasversorgung macht economiesuisse den Anfang.

Eine schwere Gasmangellage wäre für die Schweizer Wirtschaft und die Bevölkerung verheerend. Um eine solche Situation zu verhindern und auf den äussersten Notfall vorbereitet zu sein, müssen jetzt konkrete Massnahmen diskutiert werden. Für economiesuisse ist klar: Alle sinnvollen Hebel sind in Bewegung zu setzen und alle Akteure müssen am gleichen Strick ziehen. Betriebsschliessungen und Arbeitslosigkeit sind mit allen Mitteln zu verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen drei Handlungsgrundsätze verfolgt werden:

 

Grafik Gas

 

Auf dieser Basis macht economiesuisse in einem neuen Positionspapier zehn konkrete Vorschläge für Vorbereitungsmassnahmen. Im Fokus steht dabei vor allem die «Hilfe zur Selbsthilfe» für die Wirtschaft: Die Unternehmen können sich sehr weitgehend selbst organisieren, brauchen hierfür aber schnell klare und sichere Rahmenbedingungen. Dies bedarf unter anderem eines engen Einbezugs der Wirtschaft in Umsetzungsszenarien, einer verbesserten Vertragssicherheit für Gaskunden, eines verbesserten Datenmonitorings und Pooling-Lösungen, um auf Knappheiten effizient zu reagieren. Auch muss eine Flexibilisierung der Rahmenbedingungen ‒ beispielsweise der Arbeitszeitenregelung ‒ angedacht werden, um die Energienachfrage zu glätten und die Produktion ausserhalb von Spitzenzeiten zu ermöglichen. Jeder Stein muss umgedreht werden und es braucht eine breite Diskussion über alle Möglichkeiten, eine Mangellage zu verhindern und notfalls zu bewältigen.

Hier geht es zum Positionspapier