Vernehmlassungsantwort

Stel­lung­nah­me zum Be­rech­nungs­mo­dell für den kal­ku­la­to­ri­schen Zins­satz ge­mäss StromVV

eco­no­mie­su­is­se er­ach­tet den Weigh­ted Aver­age Cost of Ca­pi­tal (WACC)-An­satz als ge­eig­net zur Fest­le­gung der Ka­pi­tal­ver­zin­sung bei In­ves­ti­tio­nen ins Strom­netz. Der Zins­satz muss so fest­ge­legt wer­den, dass die tat­säch­li­chen Ri­si­ken ab­ge­bil­det und die Kos­ten ge­deckt sind, dass aus­rei­chen­de In­ves­ti­ti­ons­an­rei­ze für die er­for­der­li­che Netz­in­ves­ti­tio­nen ge­setzt wer­den, aber eine Über­ren­di­te, die den Pro­duk­ti­ons­stand­ort zu­sätz­lich be­las­tet, ver­mie­den wird. Viel stär­ker als die zur Dis­kus­si­on ste­hen­den Pa­ra­me­ter des WACC-Mo­dells fal­len kos­ten­sei­tig die Pläne der En­er­gie­stra­te­gie 2050, mit den stark an­stei­gen­den Strom­preis­zu­schlä­gen (KEV) und der Er­hö­hung des In­ves­ti­ti­ons­be­darfs durch den De­zen­tra­li­sie­rungs-An­satz ins Ge­wicht.