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Session
Die Sommersession der eidgenössischen Räte findet vom 3. – 21. Juni statt. Die Vorschau und die Berichte zu den kommenden Sessionen können Sie heute schon abon­nie­ren.
14.06.2013 – Session (Sessionsbericht)
Sessionsbericht der 2. Woche der Sommersession 2013
Das Kon­so­lidierungs- und Auf­gabenüber­prüfungs­paket 2014 (KAP) wird von economie­suisse vorbe­halt­los un­ter­stützt. Es würde den Bundeshaushalt wesentlich ent­las­ten. Der Rückweisungs­ent­scheid des Natio­nalrats ist unverständlich, zu­mal das KAP ei­nen Auf­trag umsetzt, den sich das Parla­ment selbst gege­ben hat. economie­suisse begrüsst die Zu­stimmung des Natio­nalrats zur Be­teiligung der Schweiz an «Horizon 2020 – Rah­men­programm der EU für For­schung und Innovation». Im Ak­ti­en­recht müs­sen widersprüc­hl­i­che Be­stimmun­gen vermieden wer­den. Bevor die Räte die hängige Ak­ti­en­rechtsrevisi­on weiterfüh­ren, muss der Bundesrat die Aus­führungs­ver­ord­nung der Volks­in­itiative «gegen die Abzockerei» erlas­sen. pdf
07.06.2013 – Session (Sessionsbericht)
Sessionsbericht der 1. Woche der Sommersession 2013
Die FABI-Vorla­ge hat grundsätzli­che Mängel. Nebst der fehlen­den natio­na­len Optik für Aus­bau­projekte sieht das Parla­ment fragwürdige Fi­nanzierungs­lösun­gen vor. Ei­ne be­friste­te Erhöhung der Mehrwertsteuer und die erstmalige Zweckbindung der direk­ten Bundes­steuer (Begrenzung des Pendle­rabzugs) lehnt economie­suisse ab. Insge­s­amt bringt die «Swissness»-Vorla­ge wichtige Ver­bes­serun­gen und neue In­strumente gegen Missbräu­che der «Marke Schweiz» sowie ei­ne Flexibilisierung bei der Verwendung des Schwei­zer Wappens. Der indirekte Gegenvorschlag zur «Cleantech-In­itiative» sieht vor, die Öko­stromabgabe (KEV) auf 1,5 Rp./kWh zu erhöhen. Die Wirt­schaft wird dabei nicht genügend von den Mehrkos­ten befreit. pdf
27.05.2013 – Session (Sessionsbericht)
Sommersession 2013: Sessionsvorschau
Der in der «Cleantech-In­itiative» geforder­te Aus­bau des An­teils der erneuerba­ren En­ergi­en am ge­sam­ten En­ergiever­brauch von heu­te 19 auf 50 Pro­zent bis 2030 ist unrea­listisch und würde die En­ergie­preise dras­tisch stei­gen las­sen. Die Neu­regelung der Fi­nanzierung der Bahninfra­struktur (FABI-Vorla­ge) verstösst gegen fundamen­tale Fi­nanzierungs­grundsät­ze und wird von economie­suisse abgelehnt. Unverzichtbar ist das Kon­so­lidierungs- und Auf­gabenüber­prüfungs­paket (KAP) 2014. economie­suisse un­ter­stützt das FATCA («For­eign Account Tax Compli­ance Act»)-Abkommen. Klar abzulehnen ist die SVP-Volks­in­itiative «Gegen Masseneinwande­rung». pdf
22.03.2013 – Session (Sessionsbericht)
Sessionsbericht der 3. Woche der Frühjahrssession 2013
Die Neuausrich­tung der Agrarpolitik wird die Innovati­on in der Land- und Ernährungs­wirt­schaft fördern und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Agrar­sek­tors stärken. Das Ziel ei­ner Einführung des Agrar- und Lebens­mit­telfreihandels mit der EU ist kon­stant weiterzuverfolgen. Mehr­einnah­men auf­grund von zugezogenen Un­ternehmen ha­ben systemwech­selbedingte Minder­einnah­men der Einführung des Kapi­tal­einla­ge­prinzips kom­pensiert. Die politi­schen Kräfte soll­ten sich nun auf die wirk­lich drän­gen­den Fra­gen im Un­ternehmens­steuerbe­reich kon­zen­trie­ren. Grundzüge die­ser Re­form müs­sen bis zum Som­mer bekannt sein. economie­suisse ist offen für ei­ne Modernisierung des Kar­tellgeset­zes, die auf fundier­ten ökonomi­schen und rechts­staatli­chen Grundsät­zen beruht.​ pdf
15.03.2013 – Session (Sessionsbericht)
Sessionsbericht der zweiten Woche der Frühjahrssession 2013
​​Die im Rah­men der «Swissness»-Vorla­ge ver­ab­schiede­te Regelung für Lebens­mit­tel (80 Prozent des Rohstoffgewichts muss aus der Schweiz stammen, damit das Pro­dukt als schwei­zerisch gilt) lässt lei­der aus­ser Acht, dass für den Praxisall­tag vie­ler Un­ternehmen un­ter­schiedli­che Schwel­lenwer­te für stark und schwach ver­arbeite­te Lebens­mit­tel wichtig ge­wesen wären. Der Natio­nalrat hat ei­nen ers­ten wichtigen Schritt gemacht, um bei der Öko­stromabgabe (Kostende­cken­de Ein­speisevergü­tung KEV) die längst fällige Be­nach­teiligung der in­ländi­schen Indus­trie auf­zuhe­ben. Die Vorla­ge zur sechs­ten IV-Revisi­on Teil b ist defi­nitiv vom Sanierungs­pfad abgekommen. Im Be­reich der schwei­zeri­schen Fi­nanz­marktpolitik be­steht un­ter­schiedlichs­ter Handlungs­bedarf. Der Regulierungs­druck aus dem Aus­land stellt den Fi­nanzplatz Schweiz vor grosse Herausforde­run­gen. pdf
08.03.2013 – Session (Sessionsbericht)
Sessionsbericht der ersten Woche der Frühjahrssession 2013
​​Im Rah­men der Agrarpolitik 2014 bis 2017 soll­ten die Räte auf ei­ne weite­re Auf­stockung um 160 Mil­lionen Franken pro Jahr verzich­ten. Die Übergangsbei­träge sind zur Abfede­rung des bevor­stehen­den Systemwech­sels wichtig. De­ren Höhe darf dabei nicht pro Jahr limitiert wer­den. Die vom Natio­nalrat beschlossene Wieder­einführung des Zulassungs­stopps für neue Ärz­te diskrimi­niert junge Ärz­te und schadet der Versorgung. Staatli­che Privilegi­en sind der fal­sche Weg, um die Haus­arztmedi­zin zu fördern. Die Stossrich­tung des Akti­ons­plans «Koordi­nier­te En­ergie­for­schung Schweiz» stimmt. Die Mit­tel für die ETH für die En­ergie­for­schung auf­zusto­cken, ist kon­sequent.​​ pdf
04.03.2013 – Session (Sessionsbericht)
Frühjahrssession 2013: Sessionsvorschau
Im Gesundheits­be­reich muss der Wettbewerb zwi­schen den Krankenkas­sen weiterhin spie­len. Ei­ne Wieder­einführung des Zulassungs­stopps für neue Ärz­te lehnt economie­suisse ab. Die von der ständerätli­chen Wirt­schafts­kommissi­on vor­ge­schla­gene Vorla­ge zur Revisi­on des Kar­tellgeset­zes nimmt wichtige Anliegen aus Sicht der Wirt­schafts­praxis auf. Nach der Einführung des Kapi­tal­einla­ge­prinzips ist die weite­re Re­form der Un­ternehmensbe­steuerung auch vor in­ternatio­nalem Hin­ter­grund vi­tal für die Schweiz und hat oberste Priorität. Die Agrarpolitik 2014–2017 ist auf gu­tem Kurs. Die Schweiz darf die Verhandlun­gen mit der EU über ein Freihandelsabkommen in diesem Be­reich nicht ab­bre­chen. pdf
21.12.2012 – Finanzen allgemein, Staatsfinanzen, Session (Kommentar)
«Bschiss» am Volk bei der IV-Zusatzfinanzierung
Die NZZ spricht zu Recht von ei­nem «Skan­dal»: Was sich der Natio­nalrat letzte Wo­che in Sa­chen IV-Sanierung geleistet hat, ist un­erhört. Einmal mehr wur­den politi­sche Ver­spre­chen im Rah­men ei­ner Volksab­stimmung leichtfertig gebro­chen. Wohin es füh­ren kann, wenn Betroffenheits­politik statt Sachpolitik betrie­ben wird, zeigt die IV mit ih­ren 15 Mil­liar­den Franken Schulden ein­drück­lich. Die Kon­sequen­zen tra­gen die Steu­erzah­lenden und die AHV.  Weiter »
14.12.2012 – Session, Wirtschaftspolitik allgemein, Regulatorisches allgemein (Sessionsbericht)
Sessionsbericht: dritte Woche Wintersession 2012
Ein ver­bes­ser­ter Schutz der Marke «Schweiz» ist für den Stand­ort Schweiz, die Un­ternehmen und die Kon­sumen­ten wichtig. Bei der Aus­ge­stal­tung der «Swissness»-Vorla­ge sollte das Parla­ment die Bedürfnis­se der Un­ternehmen ernst nehmen und darf sich nicht in Differen­zen über Pro­zentsät­ze blo­ckie­ren. Der Natio­nalrat hat bei der IV-Revisi­on 6b das grundlegen­de Ziel, die IV fi­nanzi­ell zu sanie­ren, aus den Au­gen verloren. Er beschloss praktisch kei­ne Einsparun­gen. Das gegenüber Volk und Wirt­schaft gegebe­ne Ver­spre­chen, dass nach der be­friste­ten MWST-Erhöhung zur IV-Zu­satzfi­nanzierung ei­ne aus­gaben­orientier­te IV-Re­form folgt, ist einzuhal­ten. Die Agrarpolitik 2014 bis 2017 befindet sich insge­s­amt auf gu­tem Kurs. Die neuen Direktzahlungs­kategori­en erhöhen die Trans­pa­renz und die mögli­che Effizi­enz wesentlich. Die Ab­schaffung der Tierbei­träge ist richtig und be­seitigt be­stehen­de Fehlanreize. pdf
07.12.2012 – Session, Finanzen allgemein, Wettbewerb allgemein (Sessionsbericht)
Sessionsbericht: zweite Woche Wintersession
Das Kapi­tal­einla­ge­prinzip (KEP) hat die bisherige, verfassungs­widrige Doppelbe­steuerung von Kapi­tal­einla­gen be­seitigt. Bei der Kompensati­on der fi­nanzi­el­len Aus­wirkun­gen die­ser Re­form sind auch die Mehr­einnah­men über meh­re­re Jah­re hinweg zu berücksichtigen. Weg­en des KEPs sind be­reits meh­re­re Grosskonzerne in die Schweiz gezogen und ha­ben Kapi­tal­einla­gen von rund 200 Mil­liar­den Franken in die Schweiz ge­bracht. Die vom Parla­ment beschlossene Ketten­haf­tung stellt das Bau­gewerbe vor gravieren­de Umsetzungs­probleme. Der bürokrati­sche Auf­wand ist gewaltig. Die flankieren­den Massnah­men müs­sen Missbräu­che bekämpfen und nicht den Arbeits­markt stärker regulie­ren. Das Budget 2013 darf nicht zuguns­ten der Land­wirt­schaft auf­ge­stockt wer­den. Für Mehr­ausga­ben ohne Kompensati­on be­steht kein Spielraum. Ein wirksame­res Sanierungs­recht braucht ne­ben Anpassun­gen im SchKG insbesonde­re sol­che im Ob­ligationenrecht. pdf
07.12.2012 – Infrastruktur allgemein, Schiene, Session (Kommentar)
Eine schöne regionalpolitische Bescherung für die Bahn
Mit den tiefen Tempe­ratu­ren und dem ers­ten Schneefall kam ges­tern auch der Samich­laus auf Besuch in die Schweiz. Wäre er doch nur schon etwas früher gekommen, dann hätte er dem Ständerat vor sei­nen Be­ra­tun­gen zu Fi­nanzierung und Aus­bau der Bahninfra­struktur (FABI) noch­mals or­dentlich ins fi­nanzpoliti­sche Ge­wis­sen reden können. So aber konnte die Klei­ne Kam­mer den Pro­jektka­ta­log un­ge­stört erweitern und die Kos­ten für den Steu­erzah­ler fast ver­doppeln: 6,4 an­statt ur­sprüngl­ich 3,5 Mil­liar­den Franken – ei­ne schöne regio­nalpoliti­sche Be­scherung!​ Weiter »
30.11.2012 – Session, Finanzen allgemein, Wirtschaftspolitik allgemein (Sessionsbericht)
Sessionsbericht der ersten Woche der Wintersession 2012
Beim Budget 2013 zeigte sich der Natio­nalrat zu spen­da­bel. Die Bundeshaushalts-Pro­gnosen für die nächs­ten Jah­re sind düs­ter. Die Aus­ga­ben müs­sen dem­ent­spre­chend reduziert wer­den. Die beschlossenen Mehr­ausga­ben für die Land­wirt­schaft können nicht akzep­tiert wer­den. Die Engpassbe­seitigung bei der Schieneninfra­struktur ist wichtig. An­statt den Steu­erzah­ler un­gebührlich zu be­las­ten, sollte jedoch ei­ne verursa­cherge­rech­te Fi­nanzierung an­ge­strebt wer­den. Die an­stehen­den Aus­bauschritte müs­sen gemäss ei­ner natio­na­len Prioritäten­ord­nung und basierend auf volks- und betriebs­wirt­schaftli­chen Rentabilitä­ten geplant wer­den. Bei der Aus­ge­stal­tung des geplan­ten natio­na­len Innovati­ons­parks müs­sen Exzel­lenzüber­legun­gen überwiegen.​​ pdf
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